Somatic Yin Yoga
Tiefe Ruhe finden – Die Kraft der Stille trifft auf Körperweisheit
Was ist Somatic Yin Yoga?
Somatisches Yin Yoga verbindet die tief entspannende Wirkung des klassischen Yin Yoga mit der achtsamen, körperzentrierten Herangehensweise des somatischen Ansatzes. In dieser Praxis werden die Haltungen (Asanas) wie beim Yin Yoga mehrere Minuten gehalten, aber mit besonderem Fokus auf das innere Erleben, die Selbstwahrnehmung und das Nervensystem.
Was bedeutet "somatisch" in diesem Kontext?
Statt in die Dehnung zu gehen, um etwas zu "erreichen", steht beim somatischen Yin Yoga das Spüren im Vordergrund: Wo beginnt Widerstand? Was fühlt sich sicher an? Was verändert sich, wenn ich loslasse? Die Praxis ist langsam, intuitiv und zutiefst regulierend.
Somatisches Yin Yoga verbindet die ruhige, dehnende Praxis des klassischen Yin Yoga mit Elementen der somatischen Körperarbeit. In langen, achtsam gehaltenen Positionen tauchen wir tief in das Spüren ein – nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch im feinen Raum dazwischen: zwischen Spannung und Entspannung, zwischen Bewegung und Stille. Statt rein äußerer Ausrichtung steht hier die innere Wahrnehmung im Mittelpunkt. Sanfte Mikrobewegungen, bewusste Pausen und das Lauschen auf den Körper fördern die Selbstregulation des Nervensystems und schaffen einen heilsamen Raum für tiefes Loslassen. Eine Praxis, die weniger „macht“ – und mehr zulässt.
So sieht eine typische Stunde aus:
Nach einer kurzen Ankommensphase beginnt die Stunde mit achtsamen somatischen Impulsen: kleine Bewegungen, die das Nervensystem beruhigen und die Körperwahrnehmung aktivieren. Danach folgen klassische Yin-Haltungen, die individuell unterstützt und angepasst werden. Zwischen den Haltungen gibt es viel Raum zum Nachspüren, zur Integration und zur bewussten Atmung.
Wirkung und Ziel:
Regulation des Nervensystems
Tiefe Entspannung für Körper und Geist
Auflösung tief sitzender Spannungen
Wiederentdeckung von Sicherheit im eigenen Körper
Somatisches Yin Yoga eignet sich besonders für Menschen mit sensibler Konstitution, nach stressvollen Phasen oder im Rahmen von traumasensibler Begleitung. Es ist eine Einladung zur Innenschau und zur liebevollen Selbstverbindung – ideal für alle, die sich nach Ruhe, Erdung und einem achtsamen Zugang zum eigenen Körper sehnen.